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meine Spiritualität

Wie man merkt dass man spirituell angehaucht ist? Jedenfalls nicht, wenn du danach suchst. Deine Gabe findet dich, unvorbereitet, aus dem Nichts. Plötzlich ist es da und du nutzt diese Gabe als hättest du nie etwas anderes getan. Wie eine Erinnerung. An ein früheres Leben? Vielleicht. Hm, vielleicht ist nicht richtig. Ja. Eine Erinnerung an ein früheres Leben wo du diese Gabe schon inne hattest.

 

Tarot.

Vor Jahren hab ich es ausprobiert. Oder eher, es hat mich ausprobiert.

Die Karten warnten mich vor einer zwielichtigen Person, doch Verblendung hatten mich damals falsch deuten lassen. Und die Karten hatten recht.. Ich bin blind in Probleme gestürzt, die ich hätte vermeiden können.

 

'Das bildest du dir ein, Weissagung ist biegsame Scharlatanerie' werdet ihr sagen. 'Nein' sage ich euch. 'Selbsterfüllende Prophezeihungen' sagt ihr mir. 'Nein' erwidere ich.

 

In den letzten Monaten ist sehr viel passiert, sehr trauriges aber auch sehr schönes. Die Karten erzählen mir davon, was war als ich im tiefen Tal völlig überfordert mit den ganzen Umständen war.

Die Karten bekräftigen mich in der Gegenwart, machen mich sensibel, aufmerksam. Durch die Geschehnisse der letzten Zeit bin ich immernoch unter Hochspannung, explodiere bei geringster Erschütterung. Nicht nur in Wut und Raserei, auch im vermeindlich positiven Sinne, Hilfe anbietend, was oft wie ein 'das-Steuer-an-sich-reißen' aussieht.

 

Heute sagten mir die Karten, dass ein großes Ziel nicht von jetzt auf gleich erreicht werden kann, dass auch Rückschläge zu erwarten sind, dass man mit bedacht wählen soll welchen Weg man beschreiten will oder kann, dass man sein innerstes Ziel nicht aus den Augen verlieren soll und alles tun um es zu verwirklichen.

 

So soll es sein.

Zufälle gibt es nicht.

Dein Weg ist dir vorgegeben.

Gehe ihn, komm zum Ziel, oder bleib am Straßenrand stehen.

5.3.15 23:29, kommentieren

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Meine Gedanken. Aus meinem Kopf auf dem Weg hinaus in die Welt.

Der Lebensweg, er ist uns von langer Hand vorgegeben.

Nichts geschieht durch Zufall. Zufälle gibt es nicht.

Wer noch an Zufälle glaubt, hat den Plan noch nicht erkannt.

Du triffst Menschen, die dich eine Zeit lang begleiten. Der Weg wie du sie triffst ist oft so konstruiert, so perplex aufgebaut, und wenn du mal zurückblickst fügen sich plötzlich viele kleine Puzzleteile nahtlos ineinander und du erkennst dass alles kein Zufall sein kann..

 

Mein Weg.

 

Aufgewachsen bei meiner Großmutter, warum? Weil es so sein sollte. Nur sie konnte mir vermitteln und mit auf den Weg geben was ich weiß, was mich ausmacht. Ich denke, sie hat ihren Job gut gemacht. Ich kenne Werte, ich habe Respekt von anderen Menschen. Ich bewundere sie heute für ihr durchhaltevermögen. Ich wünschte ich könnte meiner kleinen Tochter auch all dies so vermitteln wie es meine Oma damals bei mir getan hat. Das ist gar nicht so leicht...

Als sie plötzlich starb brach für mich eine Welt zusammen. Von heute auf morgen war ich auf mich alleine gestellt. Das Leben musste weitergehen und ich musste wieder zu mir finden, habe ich doch zuletzt mich mehr um Oma's Pflege gekümmert als um mich.

Der nächste Mensch auf meinem Weg war Martina. War nicht die beste Idee, eher eine Erfahrung die ich machen sollte. Sie hat mich wohl ein Stück weit benutzt, aber auch ich konnte etwas gutes aus dieser Beziehung mitnehmen. Meine Liebe zur Musik. Musik ist mein Dreh- und Angelpunkt. Ohne Musik fühle ich mich nicht wohl.. Ich habe diverse Genres ausprobiert, doch am liebsten ist mir doch der Metal in all seinen Facetten. Dark, Death, Gothic, Symphonic, Heavy.. Während ich zu Beginn dieser Beziehung dem Metal ein wenig den Rücken kehrte, fand ich durch Martina wieder hin zum Metal. Was für meinen weiteren Weg wichtig war. Essentiell.

Als unsere Ehe zerbrach sah ich zum ersten Mal über meinen Tellerrand, hörte auch neue Gruppen, nicht nur altbekannte..

Xandria, eine Gruppe aus Bielefeld, ein Flyer war in einer CD meiner Lieblingsgruppe Nightwish, spielte auf einem Burgfestival bei Nürnberg. Es zog mich da hin. Ich erfuhr von dem Band-Forum, meldete mich dort an.

Der nächste Mensch sollte Doro sein.

Ihre Tochter arbeitete zu der Zeit für Xandria. Sie überredete sie, sich doch im Forum anzumelden. Und so trafen sich unsere Lebenswege. Verrückt oder?

Die Liebe war so stark und intensiv. Unser Töchterlein Lena kam zur Welt.  Die Zeit war schön, nicht immer perfekt, aber das hatte eher berufliche Hintergründe. Und plötzlich sollte es auch gesundheitlich Probleme geben. Bei meiner Frau brach Krebs aus. So aggressiv und schnell fortschreitend, dass uns nicht mehr viel Zeit bleiben sollte. Während ich damit beschäftigt war, in meinem Job alles so zu organisieren dass ich mich um sie und auch um Lena (sie war inzwischen 6 Jahre alt) kümmern konnte, fraß der Krebs sie buchstäblich auf. Chemo, Bestrahlung, alles half nichts.. Ich konnte einen Weg finden, weiter zu arbeiten, aber genug Zeit zu haben um mich um sie zu kümmern. Es hat viel Kraft gekostet bis das alles so möglich wurde. Doch 8 Monate nach der Diagnose habe ich sie zu Grabe geleitet..

So war ich alleinerziehender Papa..  Weitere Verhandlungen mit meinem Arbeitgeber.. In einem sozialen Beruf sollte das einfacher sein, denkt man. Doch weit gefehlt.. Nur durch meine Beharrlichkeit konnte ich meine Arbeitszeiten so legen dass ich Lena früh zur Schule bringen kann, sie nach der Schule wieder abholen kann und Wochenenden fast immer frei habe. Sonst habe ich hier keine Familie die schnell mal einspringen kann wenn's eng wird.. Hört sich schrecklich an, ist auch so.

Mittlerweile habe ich den nächsten Menschen getroffen, der mich begleiten will. Jeannine. Unsere Lebenswege haben sich schon viel früher gekreuzt. Durch einen Arbeitskollegen meiner Frau an der Tankstelle. Als damals guter Freund fuhr ich sogar den Bulli, als sie von hier wegzog.. Dank moderner Technik blieb man in Kontakt, auch kam sie mal Doro besuchen als sie im Krankenhaus lag..

Während ich selbst einmal ins Krankenhaus musste erschien mir Doro im Traum und bat mich sie doch endlich loszulassen. So tat ich es. Klar vermisse ich sie immernoch, es tut so weh..

Aber durchs loslassen passierte wieder irgendetwas. Jeannine und ich erkannten dass da mehr als nur Freundschaft zwischen uns ist..

Mein Lebensweg ist geprägt von Glück und Leid, Schmerz und Freude..

Zufälle? Nein, so etwas gibt es nicht.

Ich bin gespannt wo unser Weg nun hinführt..

1 Kommentar 20.2.15 13:52, kommentieren